Begleitet mich bei meinem Alltag und haltet euch auf dem Laufenden...

Auf dieser Seite werde ich Tipps und Übungen zum Nachmachen zeigen, sowie Wissenswertes rund ums Pferd, Ausschnitte aus Behandlungen und meine Erfahrungen mit Euch teilen.

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#NEWS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammen mit meiner Freundin und Kollegin Sabrina Gaiser haben wir OsteoConcept ins Leben gerufen. Es soll unserer Arbeit und unserem Konzept einen Namen geben. Unser Ziel ist es nicht nur das Pferd zu behandeln, sondern unter Berücksichtigung aller Faktoren (Reiter, Haltung, Equipment, Fütterung, Training etc.) das Bestmögliche für das Pferd-Reiter-Team zu erzielen und deren Entwicklung + Erfolg begleiten.

 

𝑼𝒏𝒔𝒆𝒓 𝑲𝒐𝒏𝒛𝒆𝒑𝒕 

 

Wir haben OsteoConcept gegründet, um das Pferd-Reiter-Team noch optimaler unterstützen zu können. Neben der Osteopathie für Pferde sind wir durch unseren Beruf als Humanphysiotherapeutinnen und auch durch unsere persönliche, jahrelange Erfahrungen als Reiterinnen in der Lage, spezifisch auf den Reiter einzugehen. Das machen wir uns zu Nutzen, um so das bestmögliche Ergebnis für Reiter*innen und Pferd zu erzielen.

Das wichtigste hierbei ist die Balance!

Dem Pferd sichert sie in der freien Wildbahn das Überleben. Auch beim Reiten ist das Ziel des Pferdes stabil zu sein. Erreicht es dieses nicht durch das richtige, auf das Pferd abgestimmte Training (Ausbildung!) und die korrekt eingesetzten Hilfen des Reiters, wird es Mechanismen finden sich selbst zu stabilisieren. Dies erreicht das Pferd durch permanentes Anspannen der Muskulatur und Ausweichbewegungen beim Reiten, was zu Verspannungen und letztendlich zu Verschleiß führt. Das oberste Ziel für das Reitpferd ist die aktive Stabilisation, diese kann aber bei vorhandenen Verspannungen und Blockaden nicht stattfinden.

Das gleiche gilt für die Reiter*innen. Sind wir nicht in der Lage uns stabil auf dem Pferd zu halten, in die Bewegung des Pferdes einzugehen und dabei trotzdem locker zu sein, können wir auch keine korrekten Hilfen geben. Wir können somit nicht verständlich mit dem Pferd kommunizieren und stören es in seiner Bewegung. Dadurch kommt es durch dieses Ungleichgewicht auch bei uns zum verspannen der Muskulatur. Auch beim Reiter die aktive Stabilisation das Ziel.

Sowohl bei den Pferden, als auch bei den Reiter*innen spricht man in diesen Fällen, in denen keine aktive Stabilisation stattfinden kann, von negativer Spannung.

Die Bewegungsenergie wird dann meist in die Gelenke, Sehnen und Bänder geleitet und nicht in die Muskulatur. Dadurch kann es in diesen Bereichen auf Dauer zu Blockaden und so zur Überlastung kommen. Wird hier nicht gehandelt, können Verletzungen und Schäden am Bewegungsapparat entstehen.

Bei der Behandlung des Pferdes ist es uns wichtig dem Pferd seine, wenn auch für uns falsche, Stabilität nicht zu nehmen. Unser Ziel ist es aber dem Pferd beizubringen sich „richtig“ und gesund zu stabilisieren, indem es lernt sich in einer guten Spannung selbst zu tragen. Sich aktiv zu Stabilisieren. Auch legen wir großen Wert auf die Gesunderhaltung der Pferde.

Da die Osteopathie die Ganzheit eines Lebewesens betrachtet, werden nicht nur die offensichtlichen Probleme behandelt, sondern das Pferd wird komplett und in all seinen Strukturen getestet, um auch die oft „versteckten“ Ursachen für die sichtbaren Symptome zu finden und aufzulösen.

In der Behandlung der Reiter*innen wollen wir auf die körperlichen Defizite eingehen, denn diese machen sich beim Reiten bemerkbar. Um optimal in die Bewegung des Pferdes eingehen zu können, müssen wir beweglich sein und ein gewisses Maß an Kraft haben um die Stabilität auf dem Pferd zu gewährleisten. Sind unsere Muskeln verspannt oder zu schwach und die Faszien verklebt, ist dies nicht möglich. Wichtig ist zu wissen: verspannte Muskeln können nicht kräftig werden. Hier setzt unsere Behandlung an. Das erste Ziel ist es, die Verspannungen und Verklebungen aufzulösen um dann mit gezielten, auf die Defizite des Reiters abgestimmten Übungen, die Muskulatur optimal zu stärken und die Qualität beim Reiten zu verbessern. So kann die Harmonie zwischen Pferd und Reiter (wieder)hergestellt werden.

Das Pferd kann nur losgelassen unter dem Sattel gehen, wenn wir losgelassen im Sattel sitzen.

 

Unser Ziel ist es, die Pferde und Reiter*innen auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten und zu unterstützen.

Langfristigen Erfolg erreicht man, wenn der Körper im Gleichgewicht ist und all seine Strukturen physiologisch funktionieren. Verspannungen und Blockaden können dieses Gleichgewicht stören und auf Dauer mehrere Folgen nach sich ziehen. Die regelmäßige Behandlung für Pferd und Reiter*innen kann dem entgegenwirken. Vorsorge ist immer besser als Nachsorge.

Mehr Infos findet ihr in der Menüleiste unter OsteoConcept.

 

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16. April 2022

#Behandlung

19. November 2021

Es ist toll mit anzusehen, wie sich die Rückenlinie und auch das gesamte Pferd innerhalb einer Behandlung verändern kann.

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#NEWS #WISSENSWERTES

18. September 2021

Manuelle Lymphdrainage (MLD) und die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE)

 

Was genau versteht man unter Lymphdrainage?

 

Durch eine bestimmte Massagetechnik wird der Transport der Lymphflüssigkeit in den Lymphgefäßen angeregt. Ein Beispiel: was viele Reiter kennen, sind angelaufene Beine beim Pferd. Diese sollten mit Lymphdrainage behandelt werden. Aber nicht nur das alleine reicht für eine erfolgreiche Therapie, sondern drei weitere Therapiemaßnahmen spielen eine wichtige Rolle und somit wären wir bei der KPE.


Die vier Therapiesäulen der KPE sind:

                                                         Bewegung und Bewegungstherapie

                                                                Manuelle Lymphdrainage

                                         Kompressionsverband oder Kompressionsbandage 

                                                                    Haut- und Hufpflege

 

Zu Punkt 3 kann ich zur Vorbeugung oder auch bei chronischen Krankheitsbildern die Kompressionsbandagen von  www.equicrown.de  empfehlen.

Welche Diagnosen können mit der MLD/KPE behandelt werden?

 

                                                                       Angelaufene Beine

                                                    Chronische Phlegmone/Elephantiasis

                                                                           Tendopathien

                                                                                 Gallen

                                                                                Hufrehe

                                                                 Venöses Stauungsödem

                                                                   Traumatische Ödeme

                                                               Ödeme im Genitalbereich

                                                                    Morbus maculosus

Offizieller Partner bei 

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#NEWS

In Zukunft wird mich das Novafon zu meinen Behandlungen begleiten. Ich habe lange überlegt, ob ich es kaufen soll, bzw. wollte ich es schon lange, aber habe es dennoch immer wieder aufgeschoben. Ich war vom ersten Moment an wirklich überzeugt. Habe es sofort an Hund, Katze und Pferd ausprobiert. Die einzige die nicht begeistert war, war meine Katze.
Aber die Pferde, an denen ich das Novafon verwendet habe, standen tiefen entspannt da. Es war wirklich faszinierend, wie sie innerhalb kürzester Zeit darauf reagiert haben.
Ich finde, dass es sich super mit meiner osteopathischen Behandlung ergänzt. Das Novafon ist super beim lösen von Verspannungen und orthopädischen Krankheitsbildern (die Vibrationen dringen tief in das Gewebe)..
Seid gespannt! Ich freue mich auf die Reaktionen eurer Pferde :-)

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12. März 2021

#NEWS

18. Februar 2021

Letzte Woche war eine sehr liebe Redakteurin vom Schwarzwälder Bote bei mir.
Ich war etwas aufgeregt, obwohl sie mir die Fragen vorher zukommen lies.
Die Aufregung legte sich aber sofort, als wir angefangen haben ins Gespräch zu kommen. Die Stimmung und auch das Interview waren super entspannt. Wer es nachlesen möchte kann hier einfach auf den Link klicken :-)

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.berufsalltag-in-alpirsbach-pferdeosteopathin-gibt-einblicke.badbe57e-6d56-4aff-8e0d-29eec56f5e7d.html 

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#WellnessFürDasPferd

Alles rund ums Dehnen

 

Jeder Pferdebesitzer möchte seinem Pferd etwas Gutes tun. Abgesehen von Massagen oder z.B. Wärmeanwendungen, gehört auch das Dehnen dazu. 

Wie beim Menschen, profitieren auch die Pferde davon. Sei es zur Entspannung oder nach dem Training.

Die Wirkungen der Dehnung sind unter anderem die Verbesserung der Beweglichkeit, der Elastizität der Weichteile, wie auch die der Körperwahrnehmung, der Koordination und ebenso der Reflexe.

Neben der Entspannung steigert es die Durchblutung, löst Verklebungen und Verspannungen, zudem kann es Muskelschmerzen lindern und Verletzungen vorbeugen.

 

Es gibt aber auch Fälle, bei denen man NICHT dehnen darf!!
Dazu gehören Fieber, Verdacht auf Thrombose, Nervenentzündungen, akute Verletzungen und bei überbeweglichen oder ataktischen Pferden. Ist man sich nicht sicher, ob das Pferd gedehnt werden darf, sollte man unbedingt erst mit seinem Tierarzt oder Pferdephysio/-osteotherapeuten Rücksprache halten.

Nun zum praktischen Teil.
Ein Muskel kann nur gedehnt werden, wenn das Pferd die Dehnung durch Entspannung zulässt. Man darf nur so weit in die Dehnung, wie das Pferd es akzeptiert.

Wenn das Pferd dagegen spannt, ausweicht oder die betroffene Extremität wegzieht, war es zu weit.

 

Wie wird gedehnt?
Wichtig ist es euer Pferd LANGSAM zu dehnen. Langsam in die Dehnung hinein und langsam wieder heraus. Hört dabei genau auf euer Pferd. 

 

Mindestens 20-30 Sekunden halten und 3-5 Wiederholungen

 

Bitte die Schmerzgrenze beachten

 

KEINE federnde Bewegungen, bleibt mit gleichmäßigen Zug in der Dehnung 

 

Auf die eigene Haltung achten -> Rücken gerade, Knie gebeugt :-)

CAVE! Die Finger beim Dehnen nie ineinander verhaken, sondern eine Hand über die andere legen. Wenn das Pferd ruckartig wegzieht, bekommt ihr eure Hände nicht schnell genug auseinander.

 

Hier sind Beispiele für euch, die ihr mit eurem Pferd gemeinsam machen könnt:

08. Februar 2021

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Dehnen der Vorhand

Nehmt das Vorderbein wie beim Hufe auskratzen auf und dann langsam nach vorne und wartet bis euer Pferd entspannt die Vorhand streckt. Ihr könnt dann das Bein versuchen weiter nach oben zu nehmen. Hier aufpassen, dass das Pferd im Rücken nicht ausweicht, sprich den Rücken durchdrückt. Falls das der Fall wäre, einfach wieder ein Stückchen zurück.

Dehnen der Hinterhand

(lange Sitzbeinmuskulatur)

Auch hier das Bein aufnehmen und langsam Richtung gleichseitige Vorhand auf Höhe Fesselgelenk. Ich stütze meinen Arm auf dem Oberschenkel ab, für mich ist es so leichter.

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Dehnen des Halses

Um den Hals zu dehnen nehme ich den Strick und führe den Kopf in Richtung Hinterhand. Dabei ist wichtig, dass das Pferd nachgibt. Wenn es dagegen spannt, habe ich nicht die gewünschte Wirkung.
Ihr könnt die Dehnung aber auch mit einem Leckerli machen. Schaut wie weit euer Pferd kommt.

#Wissenswertes

Der schiefe Reiter

 

Wie ihr wisst, bin ich nicht nur Pferdeosteotherapeutin, sondern auch Physiotherapeutin im Humanbereich. Daher lege ich mein Augenmerk auch auf den Reiter. Mein Ziel ist es, dass sowohl beim Pferd, als auch beim Reiter die Bewegungen harmonisch ablaufen. Wenn das Pferd nicht rund läuft, kann auch der Reiter im Sattel Schwierigkeiten mit der Balance haben. Andersrum genau so, wenn der Reiter z.B. einen Beckenschiefstand hat und somit schief im Sattel sitzt, wirkt sich das auf das Pferd aus. Hier auf dem Bild habe ich als Beispiel die linke Seite genommen. Der Reiter sitzt schief im Sattel, sprich: Er sitzt mehr auf der linken Gesäßhälfte als auf der Rechten. Das Pferd hat jetzt permanent links mehr Druck. Die Muskulatur macht dicht, das Pferd lässt sich z.B. nicht mehr so gut wie zuvor nach rechts biegen und so weiter... Daraus kann sich dann eine Kette von Folgeproblemen bilden.

Als Osteotherapeutin für das Pferd kann ich es behandeln so oft ich will, aber die Ursache liegt hier beim Reiter. Deshalb empfiehlt es sich, sich ab und zu von seinem Physiotherapeuten oder einem Chiropraktiker durchchecken zu lassen.

17. Januar 2021

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#Behandlung

10. Januar 2021

Eines der schönsten Dinge an meinem Beruf sind die Reaktionen der Pferde während oder nach der Behandlung. Es ist unglaublich was die kleinste Berührung bei ihnen auslösen kann.
Bei den zweibeinigen Patienten ist man oft in Gespräche vertieft, so dass sie sich gar nicht auf die Behandlung konzentrieren und spüren, was gerade passiert oder wenn sich die Spannung löst. Erst hinterher wenn sie zur Ruhe kommen, merken sie, dass ihnen die Behandlung Erleichterung gebracht hat. Anders bei den Pferden. Anfangs sind auch nicht alle Pferde bei der Sache und kaspern rum oder sind ungeduldig. Die richtige Location spielt dabei auch eine Rolle. Wenn das Pferd an einem Ort behandelt wird, an dem es sich nicht wohl fühlt und unruhig ist oder auch zu viel Trubel herrscht, habe ich kaum eine Chance das Pferd so zu behandeln, dass es sich dabei entspannen kann. Aber wenn der Ort passt und man den richtigen Punkt gefunden hat gehen plötzlich die Ohren nach hinten, die Augen werden kleiner, fangen an abzukauen und/oder zu gähnen.